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Der Betriebsrat – ein Hindernis bei der Einführung von PPM? Nein!

Wenn es um die Einführung von Projektportfoliomanagement geht, hat man schnell mit dem Betriebsrat zu tun, schließlich geht es dabei auch um die Einplanung von Mitarbeitern auf Projekte. Manuel Schneider teilt in diesem Beitrag seine Erfahrungen und gibt Tipps, wie Sie Ihren Betriebsrat bei der Einführung des Projektportfoliomanagements erfolgreich und frühzeitig einbinden.

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Keine Angst vor dem Betriebsrat

Sie möchten erfolgreich Projektportfoliomanagement einführen? Das wird sicher auch eine RessourcenplanungRessourcenplanungSynonym für → RessourcenmanagementBeim Ressourcenmanagement geht es um die bestmögliche Planung, Koordination und Überwachung von Ressourcen, also Mitarbeitern, Budgets, Materialien und Zeit. beinhalten – denn die beiden können nicht ohne einander. Werden MitarbeiterMitarbeiterSynonym für → RessourceRessourcen sind alle materiellen und immateriellen Mittel, die zur Erreichung eines Ziels benötigt werden. Die wichtigste Ressource: natürlich die Mitarbeiter! auf ProjekteProjektEin Projekt ist ein zeitlich begrenztes Vorhaben mit definierten Zielen und Ressourcen, das einmalige Ergebnisse liefert und oft komplexe Aufgaben umfasst. geplant und AuslastungenAuslastungenSynonym für → RessourcenauslastungDie Ressourcenauslastung beschreibt, wie stark verfügbare personelle Ressourcen in einem bestimmten Zeitraum durch Aufgaben oder Projekte belegt sind. diskutiert, denken wir in Deutschland schnell an den Betriebsrat. Aus der Erfahrung zeigt sich: Der Betriebsrat steht dem Projektportfoliomanagement meist nicht im Weg. Im Folgenden teilen wir unsere Erfahrungen und geben Tipps dazu, wie Sie Ihren Betriebsrat bei der Einführung des Projektportfoliomanagements erfolgreich einbinden.

Was ist bei der Abstimmung mit dem Betriebsrat zu beachten? Unsere Empfehlungen.

1. PPM dient der Planung, nicht dem Controlling.

Ein häufiger Anstoßpunkt für den Betriebsrat ist die Angst, dass einzelne MitarbeiterMitarbeiterSynonym für → RessourceRessourcen sind alle materiellen und immateriellen Mittel, die zur Erreichung eines Ziels benötigt werden. Die wichtigste Ressource: natürlich die Mitarbeiter! im RessourcenmanagementRessourcenmanagementBeim Ressourcenmanagement geht es um die bestmögliche Planung, Koordination und Überwachung von Ressourcen, also Mitarbeitern, Budgets, Materialien und Zeit. „überwacht“ werden. Doch darum geht es Ihnen gar nicht. Sie wollen besser planen und Ihr Unternehmen erfolgreicher machen. Im Lean PPM geht es immer um den Blick nach vorne. Sie planen Ihre Projektlandschaft der Zukunft und treffen Entscheidungen im Hier und Jetzt. Dabei liegt der Fokus auf dem Großen und Ganzen. Ein typisches Projektcontrolling inklusive Ist-Zeiterfassung oder Taskplanung auf Stundenbasis ist ganz bewusst nicht Bestandteil von Lean PPMLean PPMSynonym für → Lean Project Portfolio ManagementLean Project Portfolio Management (Lean PPM) ist ein schlankes Framework für das Projektportfoliomanagement von Unternehmen. Es hilft dabei zu bestimmen, welche Projekte wann und mit welchen Ressourcen umgesetzt werden..

2. Den Betriebsrat früh in das Thema einbinden.

Je früher Sie den Betriebsrat in die Gestaltung des Projektportfoliomanagements (PPMPPMSynonym für → ProjektportfoliomanagementProjektportfoliomanagement (PPM) dreht sich um das Analysieren, Priorisieren, Auswählen und Überwachen der richtigen Projekte für ein Unternehmen.) einbinden, desto eher wird dieser auch mit der fertigen Lösung einverstanden sein – denn er hat diese ja mitgestaltet. Wird für das PPM eine neue Software eingeführt, ist beispielsweise während der Konfiguration des Tools ein guter Zeitpunkt für die erste Abstimmung mit dem Betriebsrat. Welche MitarbeiterMitarbeiterSynonym für → RessourceRessourcen sind alle materiellen und immateriellen Mittel, die zur Erreichung eines Ziels benötigt werden. Die wichtigste Ressource: natürlich die Mitarbeiter! werden in dem Tool genannt? Welche Daten werden veranschaulicht? Selbst wenn der Betriebsrat die Verwendung einzelner Features ablehnt, haben Sie sich zumindest den Aufwand gespart, diese erst zu konfigurieren und später wieder zu löschen.

3. Ressourcenplanung kommt Ihren Mitarbeitern entgegen.

Ich habe bei der Einführung von PPMPPMSynonym für → ProjektportfoliomanagementProjektportfoliomanagement (PPM) dreht sich um das Analysieren, Priorisieren, Auswählen und Überwachen der richtigen Projekte für ein Unternehmen. noch kein Unternehmen kennengelernt, in dem zu wenig Arbeit für die MitarbeiterMitarbeiterSynonym für → RessourceRessourcen sind alle materiellen und immateriellen Mittel, die zur Erreichung eines Ziels benötigt werden. Die wichtigste Ressource: natürlich die Mitarbeiter! vorhanden war. Ganz im Gegenteil: Meist sind Schlüsselressourcen überlastet. Dies führt aus Sicht des Unternehmens zu Engpässen im Projektgeschäft und für einzelne Mitarbeiter zu Frust und Überstunden. Mit einem funktionierenden PPM klappt auch die RessourcenplanungRessourcenplanungSynonym für → RessourcenmanagementBeim Ressourcenmanagement geht es um die bestmögliche Planung, Koordination und Überwachung von Ressourcen, also Mitarbeitern, Budgets, Materialien und Zeit. deutlich besser. Ihre Projektleiter sind dankbar, wenn zugesagte Ressourcen auch wirklich verfügbar sind. Die Projektteams wiederum sind in der Lage, gute Arbeit zu leisten und den wohlverdienten Jahresurlaub in Anspruch zu nehmen. Das wird auch im Sinne Ihres Betriebsrates sein.

4. PPM Tools wie Meisterplan bieten oft eine andere Darstellung von Daten, die in internen Systemen (klassischerweise Excel) bereits vorhanden sind.

PPMPPMSynonym für → ProjektportfoliomanagementProjektportfoliomanagement (PPM) dreht sich um das Analysieren, Priorisieren, Auswählen und Überwachen der richtigen Projekte für ein Unternehmen. funktioniert einfacher, wenn es durch ein passendes Tool unterstützt wird. Meine einfache Formel:

Prozess + Tool = Lösung. Anders ausgedrückt:
Lean PPM + Meisterplan = funktionierende Gesamtpläne

Der Betriebsrat könnte der transparenten RessourcenplanungRessourcenplanungSynonym für → RessourcenmanagementBeim Ressourcenmanagement geht es um die bestmögliche Planung, Koordination und Überwachung von Ressourcen, also Mitarbeitern, Budgets, Materialien und Zeit. in Meisterplan eventuell kritisch gegenüberstehen. Oft benötigen Sie für den Einsatz von Meisterplan nur Daten, deren Erhebung der Betriebsrat bereits zugestimmt hat. Machen Sie einfach klar, dass es Ihnen nicht um mehr Daten und Kontrolle geht, sondern darum, vorhandene Daten anders als bisher zu visualisieren, um diese endlich übersichtlicher nutzen zu können und bessere Pläne zu erstellen.

5. Die Verwendung von Skills in Meisterplan hinterfragen.

Wenn Sie der Formel oben folgen und Meisterplan einführen, stellen Sie fest, dass im Tool Mitarbeitern gewisse Fähigkeiten zugeordnet werden können. Der Betriebsrat kann das als qualifizierende Bewertung von Mitarbeitern einordnen und daher verhindern. Meisterplan funktioniert jedoch auch ohne die Verwendung von Skills. Stimmen Sie also diese Thematik einfach ganz offen ab.

Was tun, wenn der Betriebsrat ablehnt? Drei mögliche Alternativen.

1. Kompromisse eingehen: Schlüsselressourcen im PPM verwalten.

Bestimmte MitarbeiterMitarbeiterSynonym für → RessourceRessourcen sind alle materiellen und immateriellen Mittel, die zur Erreichung eines Ziels benötigt werden. Die wichtigste Ressource: natürlich die Mitarbeiter! oder gar Abteilungen sind Schlüsselressourcen und klassischerweise häufiger überlastet als andere. Ein Beispiel aus der Praxis ist die IT Abteilung. Vielleicht ist es eine Lösung für Sie, Ihre Schlüsselressourcen namentlich über das PPMPPMSynonym für → ProjektportfoliomanagementProjektportfoliomanagement (PPM) dreht sich um das Analysieren, Priorisieren, Auswählen und Überwachen der richtigen Projekte für ein Unternehmen. zu steuern, andere Ressourcen dagegen nicht?

2. Planung auf Rollenebene vornehmen.

Dürfen aufgrund von Bedenken seitens des Betriebsrates selbst Schlüsselressourcen nicht namentlich verplant werden, ist die Alternative, das Benennen konkreter Mitarbeiter gänzlich zu vermeiden. Die zentrale Frage im Lean PPMLean PPMSynonym für → Lean Project Portfolio ManagementLean Project Portfolio Management (Lean PPM) ist ein schlankes Framework für das Projektportfoliomanagement von Unternehmen. Es hilft dabei zu bestimmen, welche Projekte wann und mit welchen Ressourcen umgesetzt werden. – welche ProjekteProjektEin Projekt ist ein zeitlich begrenztes Vorhaben mit definierten Zielen und Ressourcen, das einmalige Ergebnisse liefert und oft komplexe Aufgaben umfasst. macht wer und wann – können Sie weiterhin beantworten. Die Planung ist dann nur etwas weniger detailliert. Statt konkreten Mitarbeitern planen Sie beispielsweise mit Abteilungen, Standorten oder Teams. In Meisterplan entspricht dies einer Planung auf Rollenebene.

3. Auf die Kollegen zugehen, die in Meisterplan als Ressource aufgeführt werden.

Menschen als Ressourcen zu bezeichnen ist im ersten Moment befremdlich, aber durchaus gut begründet. Zudem: Überlastete Mitarbeiter werden Sie schnell für ein funktionierendes PPM und RMRMSynonym für → RessourcenmanagementBeim Ressourcenmanagement geht es um die bestmögliche Planung, Koordination und Überwachung von Ressourcen, also Mitarbeitern, Budgets, Materialien und Zeit. begeistern können. Warum also nicht auf die Kollegen zugehen, die in Meisterplan namentlich auftauchen? Natürlich hängt der Aufwand dieser Vorgehensweise von der Anzahl der beteiligten Personen ab und erfordert Feingefühl in der Kommunikation. Ich persönlich befürworte diesen Ansatz jedoch stark. Selbst ohne Betriebsrat fördert die völlige Offenheit und Transparenz gegenüber den Kollegen deren Akzeptanz für Veränderungen. Die Erfahrung zeigt, dass Akzeptanz für Prozesse und Tools ein zentraler Erfolgsfaktor für Lean PPM ist. Dazu an anderer Stelle mehr.

Mitarbeiter mit Headset arbeitet an Projektmanagement-Software am Computer.

Insgesamt steht der Betriebsrat Ihren Plänen also bestimmt nicht im Weg. Vielmehr ist ein erfolgreiches RessourcenmanagementRessourcenmanagementBeim Ressourcenmanagement geht es um die bestmögliche Planung, Koordination und Überwachung von Ressourcen, also Mitarbeitern, Budgets, Materialien und Zeit. im Rahmen von Lean PPMLean PPMSynonym für → Lean Project Portfolio ManagementLean Project Portfolio Management (Lean PPM) ist ein schlankes Framework für das Projektportfoliomanagement von Unternehmen. Es hilft dabei zu bestimmen, welche Projekte wann und mit welchen Ressourcen umgesetzt werden. im Sinne Ihrer Belegschaft und deren Vertreter. Sollten dennoch Zweifel gegenüber Tools wie Meisterplan bestehen, gibt es Raum für Kompromisse.

Haben auch Sie schon Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt? Möchten Sie mir eine Rückfrage stellen oder Kritik zum Inhalt dieses Artikels äußern? Nehmen Sie gerne an unserer Suche nach funktionierenden Gesamtplänen teil – ich lade Sie herzlich dazu ein.

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