Das Meisterplan Glossar

Was ist Lean PPM?

Lean Project Portfolio Management (Lean PPM) ist ein schlankes Framework für das Projektportfoliomanagement von Unternehmen. Es hilft dabei zu bestimmen, welche Projekte wann und mit welchen Ressourcen umgesetzt werden.

Lean PPM: Definition, Beispiele und Synonyme

Lean Project Portfolio Management (Lean PPMPPMSynonym für → ProjektportfoliomanagementProjektportfoliomanagement (PPM) dreht sich um das Analysieren, Priorisieren, Auswählen und Überwachen der richtigen Projekte für ein Unternehmen.) ist ein schlanker Ansatz, mit dem Unternehmen ihr Projektportfolio strategisch ausrichten, realistisch planen und kontinuierlich steuern. Ziel ist es, den größtmöglichen Nutzen für das Unternehmen zu erzielen – ohne starre Prozesse oder unnötige Bürokratie.

Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass es in fast allen Organisationen mehr Projektideen gibt, als Ressourcen vorhanden sind. Lean PPM schafft Transparenz darüber, welche ProjekteProjektEin Projekt ist ein zeitlich begrenztes Vorhaben mit definierten Zielen und Ressourcen, das einmalige Ergebnisse liefert und oft komplexe Aufgaben umfasst. tatsächlich strategisch wichtig sind und mit den verfügbaren Kapazitäten umgesetzt werden können.

Wichtige Bestandteile von Lean PPM sind:

  • Strategische Ausrichtung: Jedes Projekt wird daran gemessen, welchen Beitrag es zu den Unternehmenszielen leistet. Daraus entstehen klare Bewertungskriterien wie Nutzen, Risiko, Aufwand oder Abhängigkeiten.
  • Transparente Priorisierung: Alle Projektideen werden gesammelt, bewertet und vergleichbar gemacht, damit eine objektive Reihenfolge entsteht.
  • Kapazitäts- und Machbarkeitsprüfung: Bevor Projekte genehmigt werden, wird geprüft, ob die nötigen MitarbeitendenMitarbeitendenSynonym für → RessourceRessourcen sind alle materiellen und immateriellen Mittel, die zur Erreichung eines Ziels benötigt werden. Die wichtigste Ressource: natürlich die Mitarbeiter!, Fähigkeiten und Budgets verfügbar sind. So werden Engpässe sichtbar.
  • Portfolio Board als Entscheidungsgremium: Ein festes Gremium entscheidet auf Basis der Bewertung und Ressourcenprüfung, welche Projekte umgesetzt, verschoben oder gestoppt werden.
  • Szenarioplanung: Unterschiedliche Varianten des Projektportfolios werden durchgespielt, um zu sehen, welche Kombination den größten strategischen Nutzen bei realistischer RessourcenauslastungRessourcenauslastungDie Ressourcenauslastung beschreibt, wie stark verfügbare personelle Ressourcen in einem bestimmten Zeitraum durch Aufgaben oder Projekte belegt sind. bringt.
  • Kontinuierlicher Zyklus: Lean PPM ist kein einmaliger Prozess, sondern ein fortlaufender Kreislauf aus Ideen sammeln, bewerten, entscheiden, umsetzen und regelmäßig überprüfen.

 

So sorgt Lean PPM dafür, dass Unternehmen jederzeit wissen, welche Projekte wirklich zählen, dass diese Projekte auch umsetzbar sind – und dass das Portfolio bei Bedarf flexibel angepasst werden kann.

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Praxisbeispiel

Stellen Sie sich vor, Sie leiten das Projektportfolio eines mittelständischen Unternehmens. Jedes Jahr entstehen rund 30 Projektideen, Ihre IT mit 15 Mitarbeitenden und die Entwicklung mit 40 Ingenieuren sind aber schon stark ausgelastet.

Die Folge: Ihre Teams arbeiten an viel zu vielen parallel laufenden Projekten. Wichtige Initiativen wie ein neues Kundenportal (2.000 Stunden Aufwand, +10 % erwarteter Umsatz) verzögern sich, weil dieselben Experten gleichzeitig an einer ERP-Umstellung (4.500 Stunden Aufwand) arbeiten.

Mit Lean PPM ändern Sie das:

  • Strategie als Maßstab: Projekte werden nach ihrem Beitrag zu den Unternehmenszielen bewertet.
  • Ressourcen prüfen: Es wird klar, dass ERP und Kundenportal zusammen zu viele Kapazitäten binden.
  • Szenarien vergleichen: Sie simulieren, welches Projekt zuerst umgesetzt werden soll.
  • Entscheidung treffen: Das Portfolio Board wählt das Kundenportal, kleinere Projekte laufen parallel.

Das Ergebnis: Weniger Überlastung, klare Prioritäten und ein Portfolio, das strategisch sinnvoll und realistisch machbar ist.

Bessere Ergebnisse mit agileren Entscheidungen

Synonyme und Abkürzungen

Für den Begriff Lean Project Portfolio Management (Lean PPM) gibt es mehrere Schreibweisen und verwandte Begriffe, die in der Praxis teilweise synonym verwendet werden:

  • Lean Project Portfolio Management: die vollständige englische Bezeichnung; im internationalen Kontext die gebräuchlichste Formulierung.
  • Lean PPM: die gängige Abkürzung, oft im Alltag und in Fachartikeln verwendet.
  • Projektportfoliomanagement (PPM): die deutsche Übersetzung von Project Portfolio Management; Lean PPM ist eine moderne, schlankere Variante dieses Ansatzes.
  • Lean Portfolio Management: ein Begriff, der vor allem im agilen Umfeld (z. B. SAFe-Framework) genutzt wird und inhaltlich viele Parallelen zu Lean PPM hat.

FAQ

Wie funktioniert der Lean-PPM-Prozess?
Was ist der Unterschied zwischen Lean PPM und klassischem PPM?
Was sind die Vorteile von Lean PPM?
Welche Funktion haben Meetings im Lean PPM?
Welche Rollen gibt es im Lean PPM?
Welche Herausforderungen gibt es bei der Einführung von Lean PPM?
Wie bleibt Lean PPM schlank und effizient in der Praxis?
Ist Lean PPM nur für agile Unternehmen geeignet?

Lean PPM mit Meisterplan

Meisterplan adressiert die in der PPMPPMSynonym für → ProjektportfoliomanagementProjektportfoliomanagement (PPM) dreht sich um das Analysieren, Priorisieren, Auswählen und Überwachen der richtigen Projekte für ein Unternehmen.-Basis beschriebenen Anforderungen. Mit dem Portfolio Designer, dem Herzstück der Software, setzen Sie Lean PPM ganz praktisch um. Dort behalten Sie ProjekteProjektEin Projekt ist ein zeitlich begrenztes Vorhaben mit definierten Zielen und Ressourcen, das einmalige Ergebnisse liefert und oft komplexe Aufgaben umfasst., Prioritäten, Kapazitäten und Finanzen in einer einzigartigen, interaktiven Ansicht im Blick und sehen in Echtzeit, welche Auswirkungen Planungsänderungen auf Ihr Portfolio haben.

Die Software unterstützt:

  • Strategie in Bewertungs- und Priorisierungskriterien übersetzen – man kann Ziele definieren und Kriterien ableiten, die Projekte bewerten.
  • Projektideen und laufende Projekte sammeln, Aufwand und Nutzen schätzen – alles in einem zentralen Portfolio Backlog.
  • Ressourcen- und Kapazitätsplanung über Abteilungen hinweg – Engpässe sichtbar machen, Nutzung optimieren.
  • Szenarien durchspielen – verschiedene Portfoliovarianten vergleichen, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
  • Transparente Dashboards und Berichte – alle Stakeholder haben Zugriff auf den Fortschritt, Status, Abweichungen.
  • Funktionalität mit minimalem Ballast – nicht zu komplex, aber umfassend genug, um die Lean-PPM-Prinzipien zu unterstützen.
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